Vorschau
Dienstag, 14. November 2017, 20.00 Uhr
DENIAL
Deutscher Titel: Verleugnung

Die US-amerikanische Historikerin Deborah E. Lipstadt wird 1996 von dem britischen Autor David Irving verklagt, weil sie den Holocaust-Leugner als Paradebeispiel des Geschichtsklitteres dargestellt hat. Im Verfahren vor dem High Court in London muß sie den Beweis für ihre Behauptungen antreten. ”Oscar-Preisträgerin Rachel Weisz trägt die zweifelnde Unruhe der Figur gänzlich unglamourös, fast sachlich nach außen, weshalb stets eine untergründige Spannung zu spüren ist. Wie Weisz ihrer Figur mit einem Lächeln wieder Hoffnung einflößt, ihre Dickköpfigkeit zurücknimmt und alle Einschüchterung fallenläßt, raubt einem schlichtweg den Atem”. (Filmdienst.)
Als Vorlage für den Film diente Lipstadts Buch Denial: Holocaust History on Trial.

”The meat of the film is the trial, where David Hare’s script sticks closely to the transcript. A battle of wits, and words, between Lipstadt’s barrister Richard Rampton (Tom Wilkinson) and Irving (who represents himself), it avoids the over-theatricality of most courtroom movies while never lacking drama.” (Sight & Sound, London).

Großbritannien / USA 2016
Regie: Mick Jackson
Mit Rachel Weisz, Tom Wilkinson, Timothy Spall
Laufzeit: 110 Minuten
Erstaufführung der Originalversion (mit Untertiteln)