Nächster Film

Sobald eine bundesweite Kinoöffnung durch die Behörden bekanntgegeben wird, wird Filme im Schloss seinen Spielplan veröffentlichen einschließlich des 22. Internationalen Trickfilmfestivals Wiesbaden.


Demnächst (Datum steht noch nicht fest)
Rhein-Main-Premiere
THE SOUVENIR

England, Anfang der 1980er Jahre. Die junge Filmstudentin Julie will die Welt durch die Linse ihrer Kamera hindurch besser verstehen. Ihre Privilegiertheit ist der scheuen Frau bewußt, und ihre Super-8-Kamera sieht sie als Weg, um aus der Blase herauszukommen. Sie hält sich für mittelmäßig, doch ihre Bilder, die in den Film einfließen, zeugen von einem besonderen Blick. Unaufgeregt un beinahe dokumentarisch werden wir in Julies studentisches Milieu eingeführt, in das unerwartet Anthony tritt. Anthony ist älter als sie und distinguierter. Er hütet ein Geheimnis, hinter das Julie erst später kommt, und das auf dramatische Weise alles verändert.

„Ein unvergeßlicher Film voller Sinnlichkeit, Schmerz und Wehmut. Zusammengehalten von einer wundervollen Honor Swinton-Byrne in ihrer ersten Rolle.” (Uncut.) - Platz eins bei der internationalen Kritikerumfrage von Sight&Sound nach den besten Filmen des Jahres 2019; .

Drehbuch, Regie: Joanna Hogg
Producer: Luke Schiller, Joanna Hogg
Kamera: David Raedeker
Mit Honor Swinton Byrne, Tom Burke, Tilda Swinton
Großbritannien / USA 2018
Originalversion

Trailer zum Film (Quelle: youtube)


Demnächst (Datum steht noch nicht fest)
SEBERG
Deutscher Titel: Jean Seberg - Against All Enemies

Manchmal wird ein Film aktueller, wenn er verspätet ins Kino kommt. Bei Seberg ist das der Fall. Als er vor fast genau einem Jahr beim Filmfestival von Venedig Premiere feierte, ging es für die Zuschauer um die biographische Geschichte der Nouvelle-Vague-Ikone Jean Seberg und die außerordentliche Performance von Kristen Stewart in der Hauptrolle. Doch nur einige Monate mit der Pandemie geschuldeten Kino-Startverschiebungen genügen, um den Film noch zeitgemäßer erscheinen zu lassen.

Seberg konzentriert sich auf drei Jahre im Leben der mit vierzig unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommenen Schauspielerin - die drei Jahre, in denen sie, nach europäischen Erfolgen in Jean-Luc Godards À bout de souffle (Außer Atem) und Otto Premingers Saint Joan (Die heilige Johanna), Hollywood erobern wollte und überdies begann, sich politisch zu engagieren. Als Jean Seberg 1968 nach Amerika zurückkehrt, wird ihre Heimat von Studentenunruhen und Demonstrationen gegen den Vietnam-Krieg erschüttert. Die Schauspielerin engagiert sich für die Black-Panther-Bewegung, radikale schwarze Bürgerrechtler, die (teils bewaffnet) gegen Polizeigewalt und (teils mit dem Geld prominenter Unterstützer wie Marlon Brando, Jane Fonda und eben Jean Seberg) für Schulen und Kinderspeisungen in den Armenvierteln der Großstädte kämpfen.

Mit Kristen Stewart, Jack O’Connell, Margaret Qualley, Vince Vaughn, Anthony Mackie
Regie: Benedict Andrews
Drehbuch: Joe Shrapnel, Anna Waterhouse
USA / Großbritannien
Herstellungsjahr: 2018
Originalversion mit Untertiteln

Trailer zum Film (Quelle: youtube)